• Schulwegpläne tragen dazu bei, die Schulwege der Schülerinnen und Schüler sicherer und attraktiver zu machen.

    Sie sind ein massgeschneidertes Instrument für jedes Schulhaus.

    5 Schritte

  • 1. Mobilitätsumfrage

    Mit einem an die Eltern, Kinder und Lehrpersonen der entsprechenden Schule verteilten Fragebogen werden die Schlüsselinformationen gesammelt. Alle involvierten lokalen Akteure bilden ein Leitungsteam, in dem während des ganzen Ablaufs die betroffenen Ämter vertreten sind.

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  • 2. Mobilitätsbilanz

    Die Bilanz umfasst eine Analyse der gesammelten Informationen und eine Bestandesaufnahme. Quantitative Daten zur Begleitung, zur Mobilitätsart, zu den Schulwegen, den wahrgenommenen Gefahren und den gefährlichen Punkten ergänzen die Analyse. Karten und Grafiken illustrieren die Bilanz.

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  • 3. Empfehlungen

    Empfehlungen sind auszuarbeiten, mit denen die in der Mobilitätsbilanz aufgetauchten Probleme in Abstimmung mit den verantwortlichen Ämtern kurz-, mittel- oder langfristig gelöst werden sollen. Jedes Problem hat seine eigene Lösung (Massnahmen im Bereich der Infrastruktur, der Beschilderung, der Begleitung oder der Sensibilisierung).

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  • 4. Information & Sensibilisierung

    Der Schwerpunkt liegt auf didaktischen Aktivitäten in der Klasse und der Sensibilisierung von allen: Eltern, Kinder, Lehrpersonen und Partner der Schule.

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  • 5. Weiterbetreuung

    Die Umsetzung der Empfehlungen werden verfolgt und eine Schlussbilanz gezogen. Eine Evaluation sowie Verbesserungsvorschläge dienen der Optimierung der Schulwegpläne.

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6 gute Gründe für einen Schulwegplan

  • Ergibt ein klares, mit Zahlen gefestigtes Bild der gewählten Schulwege
  • Analysiert die besondere Situation jeder Schule
  • Die Kinder sind sicherer unterwegs
  • Liefert der Gemeinde Instrumente und Empfehlungen
  • Sensibilisiert Kinder und Eltern für den Langsamverkehr
  • Fördert einen sachlichen Dialog rund um ein häufig emotionales Thema
Schulwegpläne geben ein ausserordentliches repräsentatives Bild der Situation wieder. Im Durchschnitt beantworten 75% der Eltern, 80% der Kinder und 75% der Lehrpersonen die Fragebogen.
Caroline Beglinger Fedorova, Co-Geschäftsleiterin VCS
Schulwegpläne bieten einem mit der Verbesserung der Infrastruktur beauftragten Ingenieurbüro eine genaue Analyse der Schulwege und der Häufigkeit ihrer Wahl. Zudem zeigen sie die Sichtweise der Nutzerinnen und Nutzer, eine wichtige Ergänzung zur technischen Sicht.
Claude Morzier, zertifizierter Experte für Verkehrssicherheit
Schulwegpläne sehen ein didaktisches Vorgehen vor, das sowohl die Eltern als auch die Schülerinnen und Schüler selber miteinbezieht. Letztere werden – ganz im Sinne des Westschweizer Lehrplans – angeregt, über die verschiedenen Verkehrsmittel und deren Auswirkungen auf die Umwelt nachzudenken.
Diane Mazzotti Clopt, Lehrerin, Primarschule Devin-du-Village
Kinder sollen zu Fuss in die Schule gehen können. Das ist nicht nur gesund und ökologisch; für die Kinder ist der Schulweg auch ein wichtiger Lernort. Dazu braucht es sichere Schulwege. Mit dem Schulwegpläne leistet der VCS einen wichtigen Beitrag zur Schulwegsicherheit.
Franziska Teuscher, Gemeinderätin Stadt Bern, Direktorin für Bildung, Soziales und Sport
Schulwegpläne sind eine wesentliche Ergänzung zu den technischen Studien. Durch den Einbezug aller Ansichten können die Probleme besser evaluiert und Lösungen entworfen werden.
Paolo Chiararia, Stadt Genf
Mit den Schulwegplänen zeigt sich, was für Infrastruktur- oder Betreuungsmassnahmen erforderlich sind, damit sich das Kind im komplexen öffentlichen Raum zurechtfindet. Der Schulweg ist auch ein Lernort städtischen Lebens, der dem Kind ermöglicht, in Sachen Motorik, Mobilität, Selbstvertrauen und Sozialisierung zu wachsen.
Philippe Gasser, Verkehrs- und Städtebauingenieur, CITEC